Altinum, Archäologische Stätte und Nationalmuseum in Quarto d'Altino, Italien.
Altinum ist eine antike römische Siedlung, die sich über etwa 100 Hektar nördlich des Flughafens von Venedig erstreckt und etwa 3 Meter über dem umliegenden Sumpfland liegt. Die Ausgrabungsstätten zeigen die Überreste von Stadttoren mit Zwillingstürmen, Wohnhäusern und Bodenmosaiken aus der Römerzeit.
Die Palaeoveneter gründeten die Siedlung im ersten Jahrtausend vor Christus, später wurde sie in der Antike zur römischen Gemeinde. Die Lage an einem Navigationskanal machte sie zu einem wichtigen Handelshafen in der Region.
Das Museum im Ort zeigt Gegenstände aus der Römerzeit, darunter eine kopflose Statue des Ikarus und Glaswaren, die von den Handwerkern dieser Epoche stammen. Diese Funde geben Besuchern einen Eindruck davon, wie wohlhabend und kunstfertig die Menschen hier lebten.
Der Ort ist in zwei getrennte Ausgrabungsbereiche unterteilt, die man leicht erkunden kann. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände flach, aber offen ist und an regnerischen Tagen feuchte Bereiche haben kann.
Luftaufnahmen haben die Grundrisse von Gebäuden und Straßen so genau sichtbar gemacht, dass Wissenschaftler die genaue Ausdehnung der Stadt kartieren konnten. Diese Methode hat auch einen Schifffahrtskanal offenbart, der mitten durch das Zentrum verlief und den Bewohnern direkten Zugang zu Handelsrouten gab.
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