Formiche di Grosseto, Felsarchipel in toskanischen Gewässern, Italien
Die Formiche di Grosseto sind ein Archipel aus drei kleinen Felseninseln vor der toskanischen Küste, der zum Nationalpark Toskanischer Archipel gehört. Die Inseln erheben sich direkt aus dem Meer und bieten kaum bewachsene Oberflächen, da das Gestein steil aus dem Wasser ragt.
Im Jahr 1901 wurde auf der größten der drei Inseln ein Leuchtturm errichtet, um die Schifffahrt in diesem Meeresabschnitt sicherer zu machen. Wenige Jahrzehnte später wurde die Anlage modernisiert, um dem wachsenden Schiffsverkehr in der Region gerecht zu werden.
Die Formiche di Grosseto gelten unter Seglern als verlässlicher Orientierungspunkt auf dem Weg zwischen dem Festland und dem Archipel. Wer die Inseln per Boot umrundet, kann Seevögel beobachten, die auf den Felsen brüten und kaum von Menschen gestört werden.
Die Inseln sind ausschließlich per Boot erreichbar, und die günstigsten Bedingungen für eine Anfahrt herrschen in der Regel zwischen Frühjahr und Herbst. Wer das Gebiet besuchen möchte, sollte vorab prüfen, ob für den Zugang zur Schutzzone besondere Genehmigungen erforderlich sind.
Direkt unterhalb der Wasseroberfläche fällt der Meeresboden rund um die Inseln auf kurzer Strecke auf beträchtliche Tiefen ab und bildet steile Unterwasserwände. Diese Wände ziehen Taucher an, die auf ihnen Korallenformationen und andere Meereslebewesen finden, die an flacheren Stellen kaum vorkommen.
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