Apuanische Alpen, Gebirgskette in der Provinz Massa-Carrara, Italien.
Die Apuanischen Alpen sind ein Gebirgszug in der nördlichen Toskana, der sich zwischen den Flüssen Serchio und Magra erstreckt. Die höchste Erhebung ist der Monte Pisanino, und die weißen Marmorsteinbrüche prägen das Erscheinungsbild vieler Hänge.
Die Römer begannen hier Marmor abzubauen und legten Steinbruchtechniken fest, die sich über Jahrhunderte weiterentwickelten. Im Mittelalter und in der Renaissance belieferten diese Berge Bildhauer und Baumeister in ganz Europa mit hochwertigem Stein.
Der Name Apuanische Alpen stammt von den Apuanern, einem Volk, das hier vor der römischen Eroberung lebte. Heute sieht man überall in den Bergen aktive Steinbrüche, wo Arbeiter mit modernen Maschinen und Drahtsägen weißen Marmor aus den Felswänden schneiden.
Viele markierte Wanderwege führen durch verschiedene Teile der Berge, und Ausgangspunkte liegen in Orten wie Carrara, Massa und kleineren Dörfern am Rand. Die Wege reichen von einfachen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Aufstiegen, daher sollte man Karten und passende Ausrüstung mitnehmen.
Unter bestimmten Bedingungen reflektieren die hellen Marmorwände das Sonnenlicht so intensiv, dass man die Berge vom Meer aus deutlich leuchten sieht. Die Geologie dieser Berge unterscheidet sich stark von den umgebenden Apenninen, weil sie aus Kalkstein bestehen, der sich vor langer Zeit unter extremen Bedingungen verwandelte.
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