Ramacca, Gemeinde in der Metropolitanstadt Catania, Italien
Ramacca ist eine Gemeinde in der Metropolitanstadt Catania auf Sizilien, die zwischen der Ebene von Catania und den Hügeln des Landesinneren liegt. Das Stadtgebiet erstreckt sich über hügeliges Gelände mit Feldern, Olivenhainen und Weideflächen, die bis an die Ausläufer des Ätna heranreichen.
Die Ortschaft entwickelte sich im Mittelalter als landwirtschaftliches Zentrum und blieb über Jahrhunderte vom Ackerbau geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich die Wirtschaft durch die Modernisierung der Landwirtschaft und die Abwanderung vieler Bewohner in die Städte.
Die Bevölkerung von Ramacca pflegt traditionelle sizilianische Landwirtschaftspraktiken und baut Produkte im fruchtbaren Vulkanboden der Region an.
Der Ortskern mit Rathaus und Kirchen liegt auf einer Anhöhe und ist über Regionalstraßen erreichbar, die von Catania und den umliegenden Gemeinden herführen. Wer das Hinterland Siziliens erkunden möchte, findet hier einen ruhigen Ausgangspunkt abseits der Küstenorte.
In der Umgebung liegen mehrere archäologische Fundstellen aus römischer Zeit, die zeigen, dass die Gegend schon in der Antike besiedelt war. Manche Höfe und Landgüter tragen noch heute Namen, die auf mittelalterliche Adelsfamilien zurückgehen.
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