Alcamo, Historische Kommune im Nordwesten Siziliens, Italien
Alcamo ist eine Gemeinde im Nordwesten Siziliens zwischen Palermo und Trapani, etwa sechs Kilometer von der Küste entfernt in sanfter Hügellandschaft gelegen. Schmale Gassen führen durch das historische Zentrum, vorbei an Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten und Plätzen, an denen sich das Alltagsleben abspielt.
Die Siedlung entstand vermutlich im 10. Jahrhundert unter arabischer Herrschaft und entwickelte sich später unter Normannen und Staufern zu einem befestigten Ort. Im 14. Jahrhundert erhielt die Stadt bedeutende Privilegien und wuchs zu einem regionalen Handelszentrum heran.
Der Name leitet sich wahrscheinlich aus dem arabischen Wort für Weingut oder fruchtbares Land ab und spiegelt die lange landwirtschaftliche Tradition wider. Weinkeller der Region öffnen ihre Türen für Verkostungen des lokalen Bianco d'Alcamo, der auf den umliegenden Hügeln wächst.
Der Hauptort liegt auf einer Anhöhe und ist zu Fuß gut zu erkunden, während der Küstenabschnitt mit dem Auto oder Bus erreichbar ist. Viele Geschäfte und Restaurants schließen am Nachmittag für einige Stunden und öffnen am Abend wieder.
Auf dem Monte Bonifato steht eine Ruine einer normannischen Festung, von der aus man bei klarem Wetter bis zu den Ägadischen Inseln sehen kann. In der Nähe befindet sich eine natürliche Quelle, die seit Jahrhunderten Wasser für die Stadt liefert.
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