Castellammare del Golfo, Küstenstadt im Norden Siziliens, Italien.
Castellammare del Golfo ist eine Gemeinde an der Nordküste Siziliens, die sich um einen natürlichen Hafen und eine mittelalterliche Festung auf einem Felsvorsprung gruppiert. Die Altstadt erstreckt sich entlang schmaler Gassen, die vom Hafen hinauf zur befestigten Oberstadt führen, während sich weiter östlich Sandstrände über mehrere Kilometer hinziehen.
Der Ort entstand im 6. Jahrhundert vor Christus als Handelsposten der griechischen Stadt Segesta und diente ihr als Zugang zum Meer. Über die Jahrhunderte wechselte die Siedlung mehrfach den Besitzer, von den Arabern über die Normannen bis zu den Spaniern, die das Schloss im 15. Jahrhundert ausbauten.
Das Schloss beherbergt ein ethno-anthropologisches Museum, das traditionelle Fischerboote und Werkzeuge zeigt, mit denen über Jahrhunderte Thunfisch und Sardinen gefangen wurden. Die Ausstellungsstücke sind in den alten Wachräumen der Festung untergebracht und vermitteln einen Eindruck vom Leben der Fischer.
Der Ortskern ist zu Fuß zu erkunden, wobei steile Treppen und Gassen vom Hafen hinauf zum Schloss führen. Zwei Strände liegen in der Nähe: Cala Petrolo direkt bei der Festung und La Plaja, ein langer Sandstrand mit Liegestuhlverleih und Wassersport einige Kilometer östlich.
Die Araber nannten den Ort Al Madarig, was Die Stufen bedeutet und auf die steile Gasse zwischen Hafen und Oberstadt anspielt. Dieser arabische Name spiegelt die mittelalterliche Struktur wider, die bis heute sichtbar ist.
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