Pantelleria, Mediterrane Inselgemeinde in Sizilien, Italien
Pantelleria ist eine Inselgemeinde in der Provinz Trapani, die vulkanischen Ursprungs ist und schwarze Felsen, steile Küstenabschnitte und heiße Quellen aufweist. Die Landschaft wirkt karg und windgeprägt, mit terrassierten Hängen und vereinzelten Siedlungen, die sich an die felsige Topografie anpassen.
Die Insel diente während des Zweiten Weltkriegs bis 1943 als strategischer Militärstützpunkt, bevor alliierte Streitkräfte umfangreiche Bombenangriffe auf die militärischen Anlagen durchführten. In der Antike nutzten Phönizier, Römer und Araber den Ort als Handelsstation und hinterließen archäologische Spuren ihrer Anwesenheit.
Die traditionellen Steinhäuser namens Dammusi prägen die Landschaft mit ihren dicken Mauern und gewölbten Dächern, die Schutz vor Wind und Hitze bieten. Viele dieser Wohnformen sind heute noch in Gebrauch und werden von den Inselbewohnern als Wohn- oder Ferienhäuser genutzt.
Reisende erreichen die Insel durch regelmäßige Flüge von größeren italienischen Städten oder Fährverbindungen, die von den Häfen Trapani und Mazara del Vallo ablegen. Die Straßen sind schmal und kurvenreich, weshalb Autofahrer auf schmale Durchfahrten und gelegentliche Schlaglöcher achten sollten.
Der Specchio di Venere füllt einen erloschenen Vulkankrater und enthält mineralreiches Wasser sowie natürliche Schlammbäder, die Besucher für therapeutische Anwendungen nutzen. An den Ufern steigt gelegentlich Dampf auf, was die vulkanische Herkunft des Sees sichtbar macht.
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