Termini Imerese, Küstenkommune in Sizilien, Italien
Termini Imerese ist eine Küstenstadt an der Nordküste Siziliens, die sich durch Thermalquellen und ihre Lage auf etwa 77 Meter Höhe auszeichnet. Die Stadt verfügt über Zugang zu Autobahn-Ausfahrten und einen Bahnhof, der sie mit anderen sizilianischen Orten verbindet.
Die Stadt entstand nach der Zerstörung der antiken griechischen Stadt Himera durch Karthager im Jahr 409 v. Chr., als Siedler sich an diesem Ort niederließen. Die Römer machten später das Gebiet zu einem bekannten Thermalbad-Zentrum.
Die Thermalbäder des Ortes sind Teil einer langen Tradition der Nutzung natürlicher heißer Quellen, die bis zu römischen Zeiten zurückreicht und die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit zeigt. Besucher sehen heute noch, wie diese warmen Wässer den Alltag der Menschen prägen.
Die Stadt ist leicht erreichbar durch drei Autobahn-Ausfahrten an der A19 und hat einen zentralen Bahnhof mit guter Anbindung nach Palermo. Besucher sollten wissen, dass der Strand frei zugänglich ist, aber in den Wintermonaten weniger attraktiv wirkt.
Ein großes römisches Aquädukt mit einer beeindruckenden Doppelbogenbrücke ist das größte erhaltene Wassersystem Siziliens und brachte Wasser aus östlichen Waldquellen in die Stadt. Dieses Bauwerk zeigt römische Ingenieurskunst und ist für Besucher, die historische Infrastruktur schätzen, bemerkenswert.
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