Mestre, Festlandsbezirk in Venedig, Italien
Mestre ist ein Stadtteil auf dem Festland in Venedig, Italien, und bildet den westlichen Teil der Gemeinde jenseits der Lagune. Die Gegend breitet sich über ein flaches Gebiet aus, das durch breite Straßen, Wohnviertel und Geschäftszonen gekennzeichnet ist.
Römische Soldaten legten hier einen Militärstützpunkt an, der über Jahrhunderte hinweg zu einer Siedlung heranwuchs. Die Eingemeindung nach Venedig erfolgte Mitte der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts und brachte städtische Verwaltung in die bis dahin eigenständige Ortschaft.
Der Name stammt aus der römischen Zeit und erinnert an die Garnison Castrum Mestrinum, die hier einst stand. Heute verbringen viele Einwohner ihre Freizeit entlang der Promenade am Lagunenufer, wo sich bei gutem Wetter Jogger und Radfahrer begegnen.
Unterkünfte in dieser Gegend bieten oft größere Zimmer zu niedrigeren Preisen als auf den Inseln, mit direkter Bahnverbindung zum historischen Zentrum. Der Bahnhof liegt zentral und ermöglicht schnelle Wechsel zwischen Festland und Lagune.
Ein Museum zeigt das italienische Leben des zwanzigsten Jahrhunderts durch digitale Installationen auf mehreren Etagen. Der Zugang erfolgt über interaktive Bildschirme, die Besucher durch persönliche Geschichten und Alltagsszenen führen.
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