Enza, Bach in Norditalien
Der Enza ist ein Flusslauf in der norditalienischen Region, der durch die Provinzen Parma und Reggio Emilia verläuft und schließlich in den Po mündet. Das Gewässer durchfließt ein landwirtschaftlich geprägtes Gebiet und speist zahlreiche Bewässerungssysteme, die für die lokale Landwirtschaft von großer Bedeutung sind.
Der Enza war bereits in römischer Zeit unter dem lateinischen Namen Incia bekannt und spielte eine Rolle bei der Aufteilung der nördlichen italienischen Territorien. Das Flussbett prägte die Grenzziehungen zwischen Regionen und behielt diese Funktion bis in die Gegenwart.
Der Enza bildet eine natürliche Grenze zwischen den Provinzen Parma und Reggio Emilia und beeinflusst die regionale Entwicklung und lokale Verwaltungsgliederung.
Das Gewässer ist an vielen Stellen öffentlich zugänglich und ermöglicht Spaziergänge entlang der Ufer in einer ruhigen Umgebung. Die beste Zeit für einen Besuch ist von April bis Oktober, wenn das Wetter mild ist und die Umgebung grün wirkt.
Das Wasser entspringt in den nördlichen Apenninen an einer Höhe von etwa 1400 Metern und speist unterwegs ein künstliches Becken. Dieses Stausee trägt dazu bei, die Wassermenge während trockener Jahreszeiten zu regulieren.
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