Passo del Turchino, Gebirgspass in Ligurien, Italien
Der Passo del Turchino ist ein Bergpass in Ligurien, der auf 588 Meter Höhe die Küstenregion von Mele mit der Gemeinde Masone im Landesinneren verbindet. Der Pass bietet verschiedene Aufstiegsrouten, darunter eine bekannte Strecke von etwa 10 Kilometern mit durchschnittlichen Steigungen.
Der Bergpass wurde während des Zweiten Weltkriegs Schauplatz einer Tragödie, als deutsche Truppen 1944 Zivilisten töteten, die mit italienischen Widerstandsaktivitäten verbunden waren. Dieses Ereignis hinterließ tiefe Narben in der lokalen Geschichte und wird in der Region noch heute betrauert.
Der Pass ist seit langem ein wichtiger Punkt in der Mailand-Sanremo-Radsportveranstaltung und zieht jedes Jahr Zuschauer an, die das Rennen von den Hängen aus verfolgen. Einheimische und Besucher nutzen die Route heute zum Radfahren und Wandern, was dem Ort eine lebendige Sportkultur verleiht.
Der Pass ist von verschiedenen Ausgangspunkten erreichbar, wobei die Mele-Route etwa zehn Kilometer mit stetigen Steigungen bietet, ideal für trainierte Radfahrer. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein und gutes Schuhwerk tragen, da die Bedingungen je nach Jahreszeit stark variieren können.
Der Ort ist berühmt für das extreme Wetter, das dort herrscht - beim ersten Einsatz in der Mailand-Sanremo-Rennstrecke 1910 verursachten heftige Schneefälle, dass nur vier von mehr als 60 Fahrern die Strecke beendeten. Diese harsche Naturkraft macht den Ort zu einem gefürchteten Ziel in der Radsportwelt.
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