Assumption of the Virgin, Renaissance-Fresko im Dom von Parma, Italien.
Die Annahme der Jungfrau ist ein monumentales Fresko, das die zentrale Kuppel des Doms von Parma bedeckt und sich über etwa 11 Meter in der Höhe und Breite erstreckt. Das Werk zeigt eine komplexe himmlische Szene mit einer Vielzahl von Figuren, die sich in harmonischer Anordnung um die zentrale Gestalt Marias herum bewegen.
Das Werk entstand zwischen 1526 und 1530 und wurde von einem lokalen Künstler geschaffen, der zuvor einen Vertrag mit den Kathedralenbehörden unterzeichnet hatte. Diese Jahre markieren einen wichtigen Moment in der Kunstgeschichte der Kathedrale und der Stadt.
Die Komposition zeigt Maria in himmlischer Anordnung, umgeben von Engeln und göttlichen Wesen. Vier Schutzpatrone Parmas sind in gekrümmten Dreiecken darunter dargestellt und prägen das religiöse Verständnis des Raumes.
Besucher können das Fresko vom zentralen Kirchenschiff aus sehen, indem sie zur Hauptkuppel über der Vierung hinaufschauen. Das beste Erlebnis entsteht, wenn man direkt darunter steht und den Blick langsam nach oben richtet.
Das Fresko nutzt eine spezielle Maltechnik, bei der Figuren von unten betrachtet so wirken, als würden sie nach oben schweben. Diese optische Täuschung entsteht durch geschickte Verkürzung und erzeugt eine faszinierende Illusion von Tiefe und Bewegung.
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