Chemnitzer Hütte, Berghütte auf 2420 Metern in Sand in Taufers, Italien.
Die Chemnitzer Hütte ist eine Bergunterkunft am Schneekogl-Pass, die bis zu 60 Gäste beherbergt und sich in der Tauern-Gebirgskette befindet. Der Schutzraum funktioniert als Stützpunkt für Bergsteiger und bietet Verpflegung sowie Unterkunft für Wanderer in dieser Höhenlage.
Das Schutzhaus wurde 1880 von der Sektion Tures des DuÖAV gegründet und 1894 an die Sektion Chemnitz übergeben, die eine Umgestaltung durchführte. Diese Übergabe markierte einen Wendepunkt in der Verwaltung und Entwicklung der Berganlage.
Die Hütte erhielt ihren heutigen Namen nach dem Ersten Weltkrieg, zu Ehren von Giovanni Porro, einem italienischen Alpenoffizier.
Die Hütte ist in den Sommermonaten von Juni bis Oktober zugänglich und kann über einen etwa eineinhalbstündigen Aufstieg vom Staudamm Schneekogl auf dem markierten Weg erreicht werden. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und die Wetterbedingungen in dieser Höhe einkalkulieren.
Seit 2015 wird das Schutzhaus gemeinsam von einer Kommission verwaltet, der Vertreter der Provinz Bozen, des CAI und des AVS angehören. Diese Zusammenarbeit zeigt ein Modell für die gemeinsame Verwaltung von Bergeinrichtungen in Grenzbereichen.
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