Werk Gschwent, Militärfestung in Lavarone, Italien.
Forte Belvedere-Gschwendt ist eine osterreichisch-ungarische Befestigung in den Bergen von Lavarone auf etwa 1.200 Meter Hohe, gebaut auf steilen Felsklippen. Die Anlage umfasst mehrere befestigte Positionen mit Kasematten und unterirdischen Gangen, die verschiedene Bereiche verbinden.
Die Festung wurde zwischen 1908 und 1912 errichtet, um die Grenze wahrend der osterreichisch-ungarischen Herrschaft zu verteidigen. Wahrend des Ersten Weltkriegs spielte sie eine wichtige Rolle in den Alpenkaempfen und erlebte heftige Artillerieanschlage.
Der Name bezieht sich auf die Lage auf dem Belvedere, einem Aussichtspunkt mit Blick über die Landschaft. Im Inneren kann man heute Ausstellungen besuchen, die zeigen, wie Soldaten hier lebten und arbeiteten.
Der Zugang erfolgt uber die Via Tiroler Kaiserjager mit Parkplatzen in unmittelbarer Nahe des Eingangs. Der Weg ist relativ steil, daher sollte man gutes Schuhwerk tragen und mit einer Dauer von etwa einer bis zwei Stunden rechnen.
Die Festung war mit eigenstandigen Stromgeneratoren ausgestattet und konnte so lange Zeit unabhangig von externer Versorgung funktionieren. Diese Selbstversorgung war zu ihrer Zeit eine bemerkenswerte Technologie fur ein Gebirgsfort.
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