Gallura, Geografische Region im Nordosten Sardiniens, Italien.
Gallura ist eine Region im Nordosten Sardiniens mit Granitbergen, Küstenklippen und einer Inselwelt, darunter der Archipel La Maddalena. Das Gebiet umfasst mehr als 20 Gemeinden mit Zentren wie Tempio Pausania, Olbia, La Maddalena und Arzachena.
Die Region war Teil der vier mittelalterlichen Judikaturen Sardiniens und diente Civita, dem heutigen Olbia, als Hauptstadt in dieser Epoche. Diese Periode formte die politischen Strukturen und die Entwicklung der Siedlungen, die bis heute das Landschaftsbild prägen.
Die gallurese Sprache, die sich vom Sardischen unterscheidet und korsische Einflüsse aufweist, prägt bis heute die Identität der Menschen in dieser Region. Man hört sie in alltäglichen Gesprächen und sieht ihre Bedeutung in lokalen Festen und Bräuchen.
Die Region lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da die Gemeinden über verschiedene Straßen verteilt sind und der öffentliche Nahverkehr begrenzt ist. Planen Sie Zeit für Fahrten zwischen den Orten ein und nutzen Sie kleine Dörfer als Ausgangspunkte für Wanderungen oder Küstenerkundungen.
Seit Generationen wird hier Kork verarbeitet, und besondere alte Olivenbäume stehen unter Naturschutz. Die Herstellung des Vermentino-Weins ist ein handwerkliches Erbe, das Besucher in kleineren Weingütern und lokalen Läden entdecken können.
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