Bindergasse, Mittelalterliche Handelsstraße in Bozen, Italien
Bindergasse ist eine Gasse im alten Stadtzentrum von Bozen, die mit traditionellen Gebäuden und kunstvollen Eisenbeschlägen an den Hauseingängen aufwartet. Sie verläuft durch das östliche Viertel und verbindet verschiedene Plätze über eine gepflasterte Wegstrecke miteinander.
Die Gasse entwickelte sich vom späten 13. Jahrhundert an als eine Hauptroute für den Handel mit Waren, die über den Brennerpass transportiert wurden. Diese kommerzielle Bedeutung half der Straße, ihre charakteristische Gestalt über mehrere Jahrhunderte zu bewahren.
Die Straße verdankt ihren Namen den Zünften der Fassbinder, die hier Weinfässer herstellten und die enge Verbindung zwischen Handwerk und Weinproduktion in der Stadt zeigen. Diese Handwerkstradition prägt noch heute das Erscheinungsbild der Gasse mit ihren schmalen Fassaden und historischen Details.
Die Gasse ist Teil der Fußgängerzone und lässt sich zu Fuß leicht begehen, wobei die alten Steinflächen manchmal rutschig sein können. Von hier aus sind verschiedene Museen und lokale Läden in wenigen Minuten erreichbar.
Das Maximilianhaus am nördlichen Ende wurde 1512 im Stil der Spätgotik erbaut und diente einst als Verwaltungszentrum für Kaiser Maximilian I. Sein aufwendiger Außenschmuck und die großen Fenster zeugen noch immer von seiner einstigen Bedeutung für die Stadt.
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