Buxentum, Archäologische Stätte in Policastro Bussentino, Italien
Buxentum ist eine antike Siedlung an der tyrrhenischen Küste mit Mauerresten und Strukturen in der Nähe der Mündung des Flusses Bussento. Die Überreste zeigen, wie die Griechen und später die Römer diesen Küstenplatz befestigt und gebaut haben.
Die Siedlung wurde 471 vor Christus von Mikythos von Rhegion gegründet und war ursprünglich eine griechische Kolonie. Sie wurde später Teil der römischen Welt und erlebte verschiedene Veränderungen über die Jahrhunderte.
Der Name Buxentum stammt vom griechischen Wort 'pixous' ab, das sich auf die Buchsbäume bezieht, die in der Region wuchsen. Diese Bäume hatten für die Siedler eine besondere Bedeutung und prägen bis heute das Landschaftsbild der Küste.
Das Gelände ist über die Eisenbahnstation Policastro erreichbar, die Verbindungen nach Rom und Reggio Calabria hat. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da die archäologische Stätte unebenes Gelände mit Vegetation bietet.
Auf dem Gelände steht ein normannisches Schloss aus dem 11. Jahrhundert, das auf früheren Befestigungen erbaut wurde. Der arabische Geograph Al Idrisi kannte diese älteren Bauten bereits und beschrieb sie in seinen Aufzeichnungen.
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