Marghera, Industrieller Hafenbezirk in Venedig, Italien
Marghera ist ein Industriegebiet auf dem Festland westlich von Venedig, das Fabriken, Schiffe und Lagerplätze beherbergt. Die breiten Straßen und Becken prägen das Landschaftsbild, wo Produktionsstätten und Hafenanlagen nebeneinander bestehen.
Das Gebiet wurde 1917 gegründet, um industrielle Tätigkeiten von Venedigs historischem Kern fernzuhalten und die Lagune zu schützen. Diese Entscheidung führte zur Entstehung einer neuen Zone, die schnell zu einem wirtschaftlichen Zentrum für die norditalienische Region wurde.
Die Wohnviertel hier bewahren Verbindungen zu venezianischen Traditionen, während sie sich gleichzeitig an die Industrieatmosphäre ihrer Umgebung anpassen. Die Menschen führen hier ein Leben zwischen Handwerkskunst und modernem Arbeitstag, wobei alte Gewohnheiten in den Häusern und auf den Straßen noch spürbar sind.
Man erreicht das Gebiet bequem mit dem Bus, dem Zug oder über die Landstraße vom Festland aus. Es ist sinnvoll, feste Schuhe zu tragen und sich vorab zu überlegen, welche Bereiche man besuchen möchte, da es sich um ein großes, weitläufiges Areal handelt.
Das Gebiet war lange Zeit von Umweltproblemen geprägt, da Fabriken die Lagune und das Wasser belasteten. Heute bemüht sich die Region um Sanierungsprojekte und den Wiederaufbau von Grünflächen, was den Wandel der Zone zeigt.
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