Schloss Wolfsthurn, Kulturerbe Schloss in Ratschings, Italien.
Schloss Wolfsthurn ist ein Barockschloss im Gemeindegebiet von Ratschings in Südtirol, das auf einer Anhöhe über dem Dorf Mareit am Eingang des Ridnaunertals liegt. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Stockwerke und verfügt über eine große Anzahl von Fenstern, Türen, Kaminen und Eingängen, die nach einem kalendarischen Schema angeordnet sind.
Franz Andrä von Sternbach erwarb das Anwesen im frühen 18. Jahrhundert und ließ den barocken Komplex errichten, der heute noch zu sehen ist. Das Schloss blieb über mehrere Generationen im Familienbesitz, bevor es in ein öffentlich zugängliches Museum umgewandelt wurde.
Seit 1996 beherbergt Wolfsthurn das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei, in dem Besucher traditionelle Jagdgeräte, Fallen und regionale Tierpräparate aus nächster Nähe betrachten können. Die Sammlungen zeigen, wie eng Jagd und Fischerei über Jahrhunderte mit dem Alltag der Menschen in diesem Gebirgstal verbunden waren.
Das Schloss beherbergt drei Ausstellungsetagen mit möblierten Prunkräumen, interaktiven Tierschauen und Dokumentationen zu Jagdtraditionen, die man in eigenem Tempo erkunden kann. Bei schönem Wetter lohnt sich auch ein Blick auf die Umgebung vom Schlossgelände aus.
Die Gesamtzahl der Fenster, Türen, Kamine und Haupteingänge des Schlosses entspricht genau den Tagen, Wochen, Monaten und Jahreszeiten des Jahres. Dieser Zusammenhang war eine bewusste Entscheidung des Bauherrn und ist bis heute im Gebäude ablesbar.
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