Monte Camicia, Berggipfel in der Gran Sasso d'Italia Kette, Provinz Teramo, Italien
Der Monte Camicia erhebt sich auf 2.564 Meter und zeigt an seiner Nordostseite steile Kalksteinfelsen, die sich etwa 1.400 Meter zur Ebene hinabsenken. Der Berg ist Teil der Gran-Sasso-Kette und besteht aus massiven Kalksteinformationen, die über lange Zeit Wind und Wetter geformt haben.
Der Berg diente seit alter Zeit als Orientierungspunkt für Reisende, die durch die Abruzzen unterwegs waren. Seine markante Form machte ihn zu einem bekannten Merkmal in der zentralen Apenninen-Region.
Die Wege um den Berg verbinden traditionelle Hirtenrouten, auf denen die Hirten seit jeher ihre Herden zwischen den Weiden führen. Diese alten Pfade sind Teil der Geschichte der Region und zeigen, wie Menschen hier seit langem das Hochland nutzen.
Der Aufstieg beginnt vom Parkplatz Fonte Vetica und folgt einem anspruchsvollen Weg mit etwa 930 Metern Höhenunterschied bis zum Gipfel. Hilfreich ist es, frühzeitig zu starten und festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg über Kalksteingeröll führt.
Die Hänge beherbergen Kolonien des Edelweiss der Apenninen, eine seltene Pflanze, die in den Kalksteinformationen natürlich wächst. Diese weiße Wildblume ist an die rauen Bedingungen der Höhenlage angepasst und blüht während der Sommermonate.
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