Monti Lattari, Gebirgskette in der Metropolitanstadt Neapel, Italien.
Die Monti Lattari sind eine Bergkette, die sich über etwa 34 Kilometer durch Kampanien erstreckt und die Halbinsel Sorrent formt. Die Gipfel erreichen Höhen bis zu 1.444 Metern, mit Monte San Michele als höchstem Punkt.
Der Name stammt vom lateinischen Wort 'lactis' ab, das sich auf die zahlreichen Ziegenherden bezieht, die seit der Antike in diesen Bergen lebten. Diese lange Tradition der Tierhaltung hat die Besiedlung und Nutzung der Region über Jahrhunderte geprägt.
Die Berge prägen lokale Traditionen, besonders bei der Herstellung von Käse und beim Anbau von Zitrusfrüchten, die seit langem in der Region verankert sind. Diese Praktiken verbinden die Menschen mit dem Land und bestimmen bis heute ihren Alltag.
Der nördliche Bereich um Monte Faito ist leicht zugänglich und bietet eine Seilbahn von Castellammare di Stabia, die Wanderern Zeit und Anstrengung spart. Von dort aus führen zahlreiche Wege durch die Höhen, wobei die beste Zeit zum Wandern die kühleren Monate sind.
Die Bergkette schafft natürliche Grenzen zwischen mehreren Becken und Küstengebieten: dem Golf von Neapel, der Ebene des Sarno, der Flachland von Cava de' Tirreni und dem Golf von Salerno. Diese geografische Rolle macht sie zu einem stillen Vermittler zwischen sehr unterschiedlichen Landschaften.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.