Nera, Fluss in Umbrien und Marken, Italien
Der Fluss Nera durchfließt Zentralitalien auf etwa 116 Kilometern, entspringt in den Monti Sibillini und mündet später in den Tiber. Das Wasser ist klar und kühl, das Tal wird von steilen Hängen und grünem Wald geprägt.
Die Römer nutzten den Fluss bereits im 3. Jahrhundert v.Chr. und bauten dort Anlagen wie die Werft von Stifone bei Narni. Der Wasserfall von Marmore entstand später durch römische Ingenieurskunst zur Regulierung des Wasserflusses.
Das Tal der Nera ist gesäumt von Klöstern, Kirchen und Einsiedeleien, die seit Jahrhunderten hier stehen. Diese religiösen Orte sind Teil des täglichen Bildes und zeigen, wie wichtig das Tal für das geistliche Leben war.
Der Fluss ist gut zugänglich an vielen Stellen, ideal zum Angeln, Kajakfahren oder Rafting je nach Wasserstand. Gute Orientierungspunkte sind die Dörfer entlang des Tals, von denen aus man leicht zum Wasser gelangen kann.
Im Tal von Ferentillo gibt es natürliche Mumifizierungsstätten, wo die besonderen Bedingungen Leichen auf natürliche Weise konservieren. Dies ist ein seltenes Phänomen, das Besucher oft nicht erwarten.
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