Palazzo Grenoble, Französisches Kulturinstitut Palast im Stadtteil Chiaia, Neapel, Italien.
Der Palazzo Grenoble ist ein Palast mit Neorenaissance-Stil in Neapels Stadtteil Chiaia, errichtet aus gelbem Tuffstein mit zwei Ebenen an der Fassade und drei an den Seiten. Die Decke wird durch dekorative Büsten französischer Kulturpersönlichkeiten verziert, die das Äußere charakterisieren.
Der Palast wurde 1884 vom schottischen Architekten Lamont Young entworfen und diente zunächst als Schulgebäude für Mädchen, die Mac Kean Bentik School. Im Jahr 1933 erwarb die Universität Grenoble das Anwesen und schuf damit eine französische Präsenz in Neapel.
Das Gebäude trägt den Namen der französischen Stadt Grenoble und beherbergt heute französische Institutionen, die Sprache und Kultur fördern. Besucher können die Präsenz dieser Einrichtungen in den Räumen spüren, wo regelmäßig Austausche und Veranstaltungen stattfinden.
Das Gebäude befindet sich an der Via Crispi 86 im Chiaia-Viertel und ist leicht zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar. Mehrere französische Institutionen befinden sich in den Räumen, daher können Öffnungszeiten für Besuche variieren.
Das Gebäude ist das einzige französische Eigentum unter mehreren Institutionen in der Stadt und dokumentiert eine lange Partnerschaft zwischen Frankreich und Neapel. Diese Verbindung zeigt sich in der Zusammenarbeit von Schulen und kulturellen Zentren, die hier seit über 90 Jahren tätig sind.
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