Villa Floridiana, Klassizistische Villa im Vomero-Viertel, Neapel, Italien.
Villa Floridiana ist eine neoklassizistische Residenz im Stadtteil Vomero von Neapel, die auf einem Hügel mit Blick auf den Golf und die westlichen Quartiere steht. Das zweigeschossige weiße Gebäude mit Säulenportikus liegt inmitten eines weitläufigen Gartens mit Terrassen, Brunnen und Pavillons.
König Ferdinand I. kaufte das Anwesen im Jahr 1817 als Geschenk für seine morganatische Gemahlin nach ihrer Heirat. Der Architekt Antonio Niccolini entwarf den Umbau im neoklassizistischen Stil und vollendete die Arbeiten innerhalb weniger Jahre.
Der Begriff Floridiana bezieht sich auf einen alten Beinamen für Lucia Migliaccio di Partanna, die als Herzogin von Floridia bekannt war und den Wohnsitz nach ihrer Hochzeit erhielt. Das Keramikmuseum im Inneren zeigt ostasiatisches Porzellan, europäisches Majolika und neapolitanische Fayencen aus mehreren Jahrhunderten.
Der Park öffnet morgens und schließt je nach Jahreszeit am Nachmittag oder Abend, der Eintritt ist frei. Breite Wege führen durch den Garten bis zur Residenz, die das Keramikmuseum beherbergt und an den meisten Tagen zugänglich ist.
Friedrich Dehnhardt, damals Leiter des Botanischen Gartens, gestaltete den englischen Landschaftsgarten mit über 150 Pflanzenarten aus Europa, Asien und Amerika. Die höchsten Terrassen bieten einen der weitesten Blicke über Neapel und die Küste bis nach Capri und Ischia.
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