Casentino, Gebirgstal in der östlichen Toskana, Italien
Das Casentino-Tal liegt zwischen dem Berg Falterona und Subbiano und erstreckt sich über ein Gebiet mit dichten Wäldern, mittelalterlichen Dörfern und den Quellen des Arno-Flusses. Die Landschaft wechselt zwischen grünen Hängen, Feldwegen und kleinen Siedlungen, die in die Hügel eingebettet sind.
Das Tal gewann religiöse Bedeutung, als der Heilige Franziskus das Heiligtum La Verna gründete und der Heilige Romuald im Mittelalter das Kloster Camaldoli errichtete. Diese beiden geistlichen Zentren prägten die Entwicklung der Region für Jahrhunderte.
Die Region bewahrt traditionelle Kochtechniken und stellt lokale Spezialitäten wie Tortelli alla Lastra und Schinken her, die von Chianti Classico Weinen begleitet werden. Diese Gerichte spiegeln die Verbindung der Einwohner zur Natur und zu saisonalen Zutaten wider.
Sie können das Tal mit dem Zug von Arezzo zu den Orten Stia, Poppi oder Bibbiena erreichen, wobei die Fahrt durch bergiges Gelände führt. Eine Straße überquert den Passo della Consuma und verbindet mehrere Dörfer, was flexibles Erkunden ermöglicht.
Ein Nationalpark mit jahrhundertealten Bäumen bedeckt einen großen Teil des Tals und gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Zentralitaliens. Dieses Waldmassiv bietet Wanderern stille Pfade fernab der üblichen Touristenrouten.
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