Castel Fiorentino, Mittelalterliche Burgruine bei Torremaggiore, Italien
Castel Fiorentino sind die Überreste einer Burg auf einem befestigten Hügel mit normannischer Architektur, Turmfundamenten und Steinmauern. Die noch vorhandenen Strukturen zeigen zwei erhaltene Kamine, Fischgrätmuster auf Böden und Gewölbebögen mit Tonnengewölben.
Die Burg wurde im Mittelalter nach normannischen Prinzipien erbaut und diente als bedeutende Festung in der Region. Kaiser Friedrich II. des Heiligen Römischen Reiches verbrachte hier seine letzten Tage und starb am 13. Dezember 1250 auf der Burg.
Die Marmordekorationen und architektonischen Elemente der Burg wurden später in Kirchen und Häusern in Torremaggiore wiederverwendet und prägen das Stadtbild bis heute.
Der Ort liegt auf einem Hügel außerhalb des Dorfes und kann zu Fuß erkundet werden, wobei die Wege uneben sind. Es gibt wenig Schatten und minimale Einrichtungen vor Ort, daher sollte man sich auf längere Zeit im Freien vorbereiten.
Eine Gedenksteintafel wurde 2000 an den Ruinen angebracht, um an den 750. Jahrestag des Todes von Kaiser Friedrich II. zu erinnern. Diese Markierung erinnert Besucher an die historische Bedeutung des Ortes und die kaiserliche Vergangenheit.
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