Monte Soratte, Berggipfel in der Metropolitanstadt Rom, Italien.
Der Berg ist ein schmaler Kalksteinrücken, der sich etwa 5 Kilometer durch die Tiberebene nördlich von Rom erstreckt. Sein höchster Punkt liegt knapp unter 700 Metern, und die Hänge sind mit typischer südlicher Vegetation bewachsen.
Der Berg war während des Zweiten Weltkriegs militärisch bedeutsam und diente einem deutschen Feldmarschall als Befehlszentrale mit unterirdischen Anlagen. Nach der Kriegszeit verlor er seine strategische Rolle und wurde später zum Naturschutzgebiet.
Der Berg trägt in der Umgangssprache traditionelle Namen, die seine Gestalt widerspiegeln und in lokalen Geschichten weiterleben. Die Menschen in der Gegend verbinden ihn mit alten Überlieferungen, die bis heute in der Landschaft spürbar sind.
Wanderwege führen hinauf zur Kuppe und durch die umliegenden Hänge mit Aussichten auf die Ebene. Die beste Zeit zum Besuch ist in den kühleren Monaten, da die Südseite der Hänge in warmen Jahreszeiten stark von der Sonne ausgesetzt ist.
Im Inneren des Berges befinden sich natürliche Dolinen, tiefe Kalksteinlöcher, die bis zu 115 Meter in die Tiefe reichen. Diese unterirdischen Formationen sind das Ergebnis von Wassererosion über Millionen von Jahren.
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