Kleiner Sankt Bernhard, Gebirgspass zwischen Savoyen und Aostatal, Grenze Frankreich-Italien
Der Kleine Sankt-Bernhard-Pass ist ein Bergpass zwischen Savoyen und dem Aostatal an der französisch-italienischen Grenze. Er verbindet Bourg-Saint-Maurice in Frankreich mit Morgex in Italien und liegt auf einer Höhe von 2.188 Metern.
Der Pass war bereits in der Antike eine wichtige Route durch die Alpen und wurde von Römern für Handel und Reisen genutzt. Im 11. Jahrhundert entstand ein Hospiz am Ort, das Reisenden Zuflucht bot.
Der Steinkreis am Gipfel mit einem Durchmesser von 72 Metern zeigt die Präsenz von Zeremonien der Eisenzeit der Tarentasischen Kultur.
Die Bergstraße ist von Mai bis Oktober befahrbar und bietet einen Aufstieg von etwa 26 Kilometern ab Bourg-Saint-Maurice. Der Anstieg erfolgt mit sanfter Steigung, sodass die Route für vorsichtige Fahrer machbar ist.
An der Passhöhe finden sich Überreste einer antiken Steinsetzung, die auf Zeremonien aus der Eisenzeit hindeuten. Diese archäologischen Spuren zeigen die lange religiöse Bedeutung dieses Ortes für frühere Völker.
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