Concattedrale di Sant'Eustachio, Konkathedrale in Acquaviva delle Fonti, Italien
Die Acquaviva-Kathedrale ist eine romanische Ko-Kathedrale in Acquaviva delle Fonti, Apulien, und folgt einem lateinischen Kreuzgrundriss mit drei Schiffen. Vierzehn Marmorsäulen gliedern den Innenraum, und ein Renaissancerosenfenster beleuchtet die Fassade.
Der Bau begann 1529 unter der Herrschaft von Giovanni Antonio Donato Acquaviva und wurde 1594 unter Alberto Acquaviva abgeschlossen. Die über sechzig Jahre dauernde Bauzeit erklärt, warum romanische und Renaissanceelemente nebeneinander existieren.
Der Dom gilt als Pfalzkirche, was bedeutet, dass er einst direkt dem Herrscherhaus unterstand und nicht der üblichen kirchlichen Verwaltung. Dieser besondere Status ist noch heute spürbar, da das Gebäude eine gewisse Würde und Unabhängigkeit ausstrahlt, die man in einfachen Pfarrkirchen selten findet.
Der Dom liegt im Zentrum von Acquaviva delle Fonti und ist zu Fuß vom Hauptplatz aus leicht erreichbar. Da er zwei Ebenen hat, also das Hauptschiff und die Krypta, lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen, um beide zu besichtigen.
Im Jahr 1859 hielt König Ferdinand II. der Beiden Sizilien auf dem Weg nach Bari eigens in der Krypta des Doms an. Für eine kleine Stadt im Landesinneren Apuliens war es ungewöhnlich, eine solche Persönlichkeit zu empfangen.
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