Villa Crespi, Maurische Villa und Luxushotel am Ortasee, Italien
Villa Crespi ist ein Gebäude im maurischen Stil am Ortasee mit einem Minarettturm, Stuckarbeiten und Bögen, die an die Architektur Nordafrikas erinnern. Die Räume zeigen Mosaike, Holzschnitzereien und orientalische Ornamente in den Wänden und Decken.
Der Bauherr beauftragte den Architekten Angelo Colla im Jahr 1879, nachdem er auf Geschäftsreisen im Nahen Osten orientalische Paläste und Moscheen gesehen hatte. Das Gebäude wurde später zu einem Hotel umgewandelt und öffnete sich für Gäste aus aller Welt.
Die Villa trägt den Namen ihres Auftraggebers, eines Baumwollhändlers, der nach seinen Reisen im Orient diese Architektur in Piemont verwirklichen ließ. Heute beherbergt das Anwesen ein Restaurant, das regionale Rezepte mit modernen Techniken umsetzt und Gäste aus vielen Ländern anzieht.
Das Anwesen liegt in der Nähe von Orta San Giulio und ist von Mailand oder Turin aus in etwa eineinhalb Stunden mit dem Auto zu erreichen. Am besten plant man einen Aufenthalt von mindestens zwei Tagen, um die Umgebung und das Seeufer zu erkunden.
Das Minarett erreicht eine Höhe von etwa 22 Metern und bietet einen Ausblick über den See und die umliegenden Berge. Von oben sieht man die Insel San Giulio und die engen Gassen des historischen Ortskerns auf der anderen Uferseite.
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