Ortygia, Historisches Inselzentrum in Syrakus, Italien
Ortygia ist eine Insel vor der Küste Siziliens, die durch zwei kurze Brücken mit dem Festland verbunden ist und das historische Zentrum von Siracusa bildet. Steinmauern säumen die Küste, während enge Gassen zwischen honigfarbenen Gebäuden aus Kalkstein verlaufen, die sich um kleine Plätze und Innenhöfe gruppieren.
Griechen aus Korinth gründeten hier im 8. Jahrhundert vor Christus eine Siedlung, die später zur mächtigsten Stadt Siziliens wurde. Araber, Normannen und Spanier übernahmen nacheinander die Kontrolle und prägten Architektur und Stadtbild mit ihren eigenen Stilen.
Die Bewohner nutzen Piazza Duomo als Treffpunkt am Abend, wenn die Fassaden der Barockkirchen im warmen Licht erstrahlen und Familien auf den Stufen sitzen. Schmale Gassen führen zu kleinen Plätzen, wo Fischer ihre Netze flicken und Handwerker in Werkstätten arbeiten, die seit Generationen bestehen.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und Autos in vielen Gassen nicht fahren dürfen. Früher Morgen oder später Nachmittag eignen sich gut für einen Besuch, wenn weniger Touristen unterwegs sind und das Licht weicher fällt.
An der Südspitze liegt die Arethusa-Quelle, ein natürlicher Süßwasserteich nur wenige Meter vom Meer entfernt, wo Papyruspflanzen wachsen und Enten schwimmen. Fischer bringen am frühen Morgen ihre Boote in den kleinen Hafen zurück und verkaufen frisch gefangenen Fisch direkt vom Boot.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.