Gartlhütte, Berghütte im Rosengarten, Südtirol, Italien.
Die Gartlhütte, auf Italienisch Rifugio Re Alberto, ist eine Berghütte in den Dolomiten in der Nähe der Vajolettürme. Sie liegt in einem Hochgebirgskessel namens Conca di Gartl, umgeben von Felswänden auf allen Seiten.
Im Jahr 1929 kaufte der Bergsteiger Tita Piaz eine bestehende provisorische Unterkunft und baute sie zur heutigen Hütte um. Seitdem dient sie als feste Station für Bergsteiger in diesem Teil der Dolomiten.
Die Hütte trägt zwei Namen: auf Deutsch Gartlhütte und auf Italienisch Rifugio Re Alberto, was den zweisprachigen Alltag Südtirols widerspiegelt. Besucher aus beiden Sprachgemeinschaften treffen sich hier, und Wegweiser sowie Speisekarten erscheinen oft in beiden Sprachen.
Die Hütte ist auf dem Wanderweg vom Sessellift König Laurin erreichbar oder über den Klettersteig Passo Santner für erfahrenere Geher. Der Weg ist in der Regel von Ende Mai bis Mitte Oktober offen, wenn die Schneebedeckung auf den höheren Abschnitten abnimmt.
Im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt, bildet sich im Kessel von Gartl ein kleiner temporärer See. Er verschwindet wieder, sobald das Wasser versickert oder verdunstet, und ist deshalb nur für wenige Wochen zu sehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.