Kloster Corazzo, Mittelalterliche Klosterruinen in Carlopoli, Italien.
Die Abbazia di Santa Maria di Corazzo ist eine Klosterruine in den grünen Hügeln der Kalabrien, etwa 730 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Die erhaltenen Steinmauern und Bögen zeigen die Struktur einer großen Klosteranlage mit Wirtschaftsgebäuden und religiösen Bereichen, die sich über ein weites Gelände verteilt.
Die Abtei wurde 1100 von Benediktinermönchen gegründet und später im 12. Jahrhundert von Zisterziensern umgebaut und erweitert. Sie wurde zu einem wichtigen Ort unter der Führung bekannter geistlicher Persönlichkeiten, bis sie schließlich aufgegeben wurde.
Die Abtei war Treffpunkt für Gelehrte und ein Zentrum des theologischen Schreibens, wo Mönche wertvolle Manuskripte kopierten und sammelten. Diese Schriften zogen damals Denker aus der ganzen Region an.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Wege zwischen den Ruinen uneben und teilweise steil sind. Lokale Freiwillige bieten gelegentlich Führungen an, die hilfreiche Details über die Gebäude und ihre ursprüngliche Nutzung erklären.
Die Mönche leiteten Wasser aus dem nahen Fluss ab und bauten ein Aquäduktsystem, um ihre Felder und Mühlen zu versorgen. Dieses Ingenieurswerk zeigt, wie technisch versiert die Bewohner waren.
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