Ragusa Ibla, Barockviertel in Ragusa, Italien.
Ragusa Ibla ist ein Stadtteil auf einem Kalksteinhügel zwischen zwei Tälern, durchzogen von engen Gassen mit Kirchen, Palästen und Steinbauten. Die Häuser sind mehrheitlich aus dem 18. Jahrhundert und folgen barocken Gestaltungsprinzipien, die das gesamte Viertel prägen.
Ein Erdbeben 1693 zerstörte die Region und führte zur Teilung von Ragusa: Während sich viele auf höher gelegenes Gebiet absiedeln, entstand Ibla auf dem Hügel neu. Der Wiederaufbau folgte modernen barocken Stadtplanungsprinzipien der Zeit.
Die Kathedrale San Giorgio prägt das Zentrum von Ibla mit ihrer dreigeschossigen Säulenordnung, die sizilianische Barockformen zeigt. Rund um diesen Platz treffen sich Einwohner und Besucher in den engen Gassen, wo das Alltagsleben zwischen den prächtigen Steingebäuden stattfindet.
Man erreicht Ibla von der oberen Stadt aus über Hunderte von Stufen oder über drei Brücken, die beide Stadtteile verbinden. Der Aufstieg zurück erfordert Ausdauer, daher sollte man gutes Schuhwerk und ausreichend Zeit einplanen.
Das Gebäude Circolo di Conversazione ist Drehort der italienischen Krimiserie Montalbano und dient als traditioneller Treffpunkt für soziale Zusammenkünfte. Fans der Serie erkennen hier bekannte Szenen aus ihrer Lieblingsshow wieder.
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