Monte Cesen, Berggipfel in der Provinz Treviso, Italien
Der Cesen ist ein Berggipfel in den Venetianischen Voralpen in der Provinz Treviso, der auf etwa 1.570 Meter Höhe liegt und von weitläufigen Grasflächen bedeckt ist. Die Hänge fallen gleichmäßig ab und sind auf mehreren Seiten über Waldwege zugänglich.
Der Cesen diente jahrhundertelang als natürliche Grenze zwischen verschiedenen Gebieten der östlichen Alpen und war daher ein Orientierungspunkt für territoriale Einteilungen. Im Ersten Weltkrieg war der Gipfel Teil der Frontlinie, und noch heute können Besucher Überreste von Schützengräben und Befestigungsanlagen auf den Hängen entdecken.
Die Grünflächen des Cesen werden seit Generationen von lokalen Bauern bewirtschaftet, die ihre Tiere im Sommer auf die Hänge treiben. Wer die Route hinaufgeht, begegnet noch heute Weiden, Zäunen und den Überresten alter Almhütten.
Mehrere markierte Wege führen auf den Gipfel, wobei die Route ab Pianezze zu den beliebtesten und gut ausgeschilderten gehört. Es empfiehlt sich, früh aufzubrechen, da das offene Grasland bei Nachmittagsgewittern im Sommer wenig Schutz bietet.
Der Cesen ist im Winter ein beliebter Ausgangspunkt für Skitouren in Richtung höherer Alpengipfel, was ihn auch in der kalten Jahreszeit belebt. Im Sommer nutzen Gleitschirmflieger die thermischen Aufwinde über den Grasfeldern, um direkt vom Gipfelbereich abzuheben.
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