Monte Nerone, Kalksteinberg in der Provinz Pesaro und Urbino, Italien
Monte Nerone ist ein Kalksteinberg in der Umbrien-Apenninen, der sich etwa 1.525 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und eine Schartenhöhe von etwa 823 Metern aufweist. Die Hänge bestehen aus charakteristischen Kalksteinformationen, die sich entlang der gesamten Bergflanke ausbreiten.
Der Berg verdankt seinen Namen dem römischen Konsul Gaius Claudius Nero, der hier während der Schlacht am Metaurus gegen karthagische Truppen kämpfte. Dieses historische Ereignis aus der Antike hat den Berg dauerhaft in der regionalen Geschichte verankert.
Der Berg ist seit langem ein Orientierungspunkt für die Gemeinden der Region und dient als natürliche Grenze zwischen verschiedenen Gebieten der Marken. Die Menschen in den umliegenden Dörfern haben diesen Ort seit Jahrhunderten als Wahrzeichen ihrer Landschaft betrachtet.
Eine gepflasterte Straße mit sechzehn Serpentinen führt zum Parkplatz auf dem Gipfel und überwindet dabei etwa 9 Kilometer Entfernung. Die Zufahrt ist durchgehend befahrbar und bietet regelmäßig Haltemöglichkeiten mit Ausblick auf die Umgebung.
Das Innere des Berges enthält Lagen aus sogenanntem Onkoidal-Kalkstein, die mit pelagischen Ablagerungen durchsetzt sind und fossile Ammonitenschichten einschließen. Diese geologischen Besonderheiten machen den Berg zu einem Ort von Interesse für Liebhaber von Naturgeschichte und Erdwissenschaften.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.