Kloster Casanova, Zisterzienserabtei in Villa Celiera, Italien
Die Abtei Santa Maria di Casanova ist eine Zisterzienserabtei in Villa Celiera in der Provinz Pescara, in der Region Abruzzo, deren Hauptmerkmal ein restaurierter Turm inmitten von Steinruinen ist. Die Anlage zeigt die typische Struktur eines mittelalterlichen Klosters mit Befestigungselementen, die seinen strategischen und religioesen Zweck unterstreichen.
Die Abtei wurde 1191 von der Mutterabtei Tre Fontane in Rom gegruendet und folgte dem strengen Regelwerk der Zisterzienser. Sie blieb bis zu ihrer Aufhebung durch Joseph Bonaparte im Jahr 1807 ein aktives Kloster.
Das Kloster prägte die religiöse Landschaft Abruzzos als erste Zisterzienserabtei der Region und zog Mönche an, die nach einem Leben in Stille und Arbeit suchten. Die Anlage wurde zum geistlichen Zentrum, das Gläubige aus der Umgebung anzog und das Klosterleben in dieser Gegend nachhaltig veränderte.
Der Ort ist fuer Besucher zugaenglich und laesst sich zu Fuss erkunden, wobei der restaurierte Turm das Hauptmerkmal bildet. Das Gelande besteht aus Ruinen, daher sollten Besucher auf unebenes Terrain und begrenzte Infrastruktur vorbereitet sein.
Das Kloster ueberwachte drei Tochterkloester in der Region: das Kloster Sankt Maria von Ripalta, das Kloster Sankt Pastore und das Kloster Santo Spirito d'Ocre. Diese Verbindung zeigt, wie einflussreich das Netzwerk der Zisterzienser in Abruzzo war und wie eine einzelne Abtei zur Expansion des Ordens beitrug.
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