Transmed, Gasleitungsnetz in Sizilien und Festland-Italien
Die Transmediterrane Pipeline ist ein Gasleitungsnetz, das sich von Algerien über Tunesien und Sizilien bis nach Festland-Italien und Slowenien erstreckt. Das System verbindet nordafrikanische Gasquellen mit europäischen Verbrauchern durch eine komplexe Infrastruktur mehrerer paralleler Leitungen unterschiedlicher Durchmesser.
Die Pipeline entstand nach intensiven internationalen Verhandlungen, wobei der Bau 1978 begann und die erste Phase 1983 abgeschlossen wurde. Eine zweite Ausbauphase in den 1990er Jahren verdoppelte die Transportkapazität des Systems erheblich.
Das System zeigt die Zusammenarbeit zwischen nordafrikanischen und europäischen Energiesektoren durch gemeinsame Infrastrukturverwaltung mehrerer Nationen.
Das System wird durch mehrere Kompressorstationen an Schlüsselpunkten in Algerien, Tunesien, Sizilien und Festland-Italien in Betrieb gehalten. Besucher sollten verstehen, dass dies eine funktionsfähige Energieinfrastruktur ist, die nicht öffentlich zugänglich ist.
Die Pipeline durchquert das Mittelmeer auf dem Meeresboden mit mehreren parallelen Rohren, was ein beeindruckendes ingenieurtechnisches Unterfangen darstellt. Diese unterseischen Abschnitte bewältigen extreme Drücke und Tiefen, was das System zu einer der anspruchsvollsten Infrastrukturen seiner Art macht.
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