Fassatal, Alpental in Trentino, Italien
Das Fassatal erstreckt sich im Nordosten des Trentino zwischen den Kalksteinwänden der Sella-Gruppe und dem Marmolada-Massiv. Nadel- und Laubwälder bedecken die unteren Hänge, während Almen und Weiden sich bis zur Baumgrenze hinaufziehen.
Die Ortschaften entstanden im Mittelalter als Bauern sich zwischen den Berggipfeln niederließen und Viehzucht betrieben. Später gehörte das Tal jahrhundertelang zur Grafschaft Tirol, bis es nach dem Ersten Weltkrieg an Italien kam.
Das Ladinische prägt hier den Alltag durch Ortsnamen, Hinweisschilder und Gespräche in den Geschäften und Gasthäusern entlang der Straßen. Diese Sprache verbindet die Bewohner mit anderen ladinischen Tälern in Südtirol und der Provinz Belluno durch gemeinsame Feste und Bräuche.
Die Wintermonate eignen sich zum Skifahren in den sieben miteinander verbundenen Skigebieten, die Teil des Dolomiti Superski sind. Im Sommer öffnen sich die Wege zum Wandern und Radfahren, sobald der Schnee schmilzt.
Der Sonnenaufgang färbt die Kalksteinwände im Sommer rosa und orange, ein Effekt, den Wanderer und Fotografen Enrosadira nennen. Die Farbspiele sind besonders gut von den höher gelegenen Berghütten aus zu beobachten.
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