Kloster Chiaravalle d’Ancona, Zisterzienserabtei in Chiaravalle, Italien
Das Kastagnola-Benediktinerkloster in der Lombardei ist ein romanisches Bauwerk mit massiven Mauern, halbkreisförmigen Bögen und Tonnengewölben. Die Kirche folgt einem lateinischen Grundriss und misst etwa 50 Meter in der Länge.
Das Kloster wurde 1147 gegründet und erlebte unter Benediktinern, dann Zisterziensern bis 1499 mehrere Phasen. Danach übernahmen Franziskaner die Anlage bis 1564, bevor die Struktur ihre religöse Funktion aufgab.
Das Refektorium des Klosters bewahrt die Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert in ihrer ursprünglichen Form. Besucher können sehen, wie die Mönche während der Mahlzeiten lebten und arbeiteten.
Das Kloster ist an den meisten Tagen der Woche zugänglich und bietet beste Bedingungen während der frühen Stunden morgens. Geführte Besichtigungen in mehreren Sprachen sind auf Anfrage möglich und geben tiefere Einblicke in die Architektur und Geschichte.
Das Dach zeigt einen ungewöhnlich gestalteten Spitzbogen, der bei anderen zisterziensischen Bauten in der Lombardei selten zu sehen ist. Dies macht die Silhouette des Gebäudes leicht erkennbar und gibt dem Komplex ein eigenes Merkmal.
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