Kloster San Salvatore di Monte Acuto, Romanische Basilika in Umbertide, Italien
San Salvatore di Montecorona ist eine romanische Basilika im Tevere-Tal am Fuße des Monte Corona mit fünf Kirchenschiffen und einem achteckigen Glockenturm. Der Bau sitzt auf einer beeindruckenden unterirdischen Krypta, die mit Säulen aus römischer und frühmittelalterlicher Zeit gestützt wird.
Der heilige Romuald gründete das Kloster im Jahr 1008 als spirituelles Zentrum in dieser Bergregion. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts hatte die Abtei ihre Macht beträchtlich ausgebaut und kontrollierte etwa 21 Kirchen in der Umgebung.
Die Oberkirche bewahrt Fresken aus dem 14. Jahrhundert von umbrischen Künstlern und zeigt ein Ziborium aus dem 8. Jahrhundert mit Pflanzenmotiven und Pfauenskulpturen. Diese Kunstwerke erzählen von der Verbindung zwischen religiöser Verehrung und künstlerischer Handwerkskunst, die in der Region gepflegt wurde.
Das Kloster liegt etwa vier Kilometer vom Stadtzentrum Umbertides entfernt und verbindet bis heute Kirchenfunktion mit landwirtschaftlicher Nutzung. Das Gelände ist eher ländlich geprägt und erfordert etwas Zeit zum Erkunden der verschiedenen Bereiche.
Die Krypta unter der Kirche, die der Madonna della Grazie gewidmet ist, vermischt Säulen aus verschiedenen historischen Epochen zu einem unerwarteten architektonischen Mosaik. Jede Säule hat eigene Merkmale und trägt so zum Gewölbe bei, was zeigt, wie Bausteine aus älteren Strukturen wiederverwendet wurden.
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