Lago di Valvestino, Stausee in der Lombardei, Italien
Lake Valvestino ist ein Stausee in der Provinz Brescia in der Lombardei, der durch einen Damm geschaffen wurde und etwa 500 Meter hoch liegt. Das Wasser erstreckt sich zwischen steilen Bergwänden, die an skandinavische Fjorde erinnern, und wird von mehreren Bächen gespeist, die aus den Wäldern herabfließen.
Der See wurde in den 1960er Jahren durch den Bau der Ponte Cola-Dammanlage geschaffen, um Strom zu erzeugen. Die Region war früher ein wichtiger Grenzposten zwischen Österreich-Ungarn und Italien mit einer Zollstation, deren Ruinen bei niedrigerem Wasserstand sichtbar werden.
Der Name Valvestino kommt aus den alten Grenzen und der Handelsgeschichte der Region. Die Dörfer um den See bewahren noch heute einfache Lebensweisen auf, mit traditionellen Steinhäusern, kleinen Kirchen und Menschen, die das Land respektvoll nutzen, wie es frühere Generationen taten.
Der See ist schwer zu erreichen und es gibt keine großen Straßen oder Städte direkt daneben. Besucher können von nahegelegenen Ortschaften wie Gargnano oder Idro anreisen und die kurvenreiche Straße entlang fahren, die am Wasser vorbeiführt und besonders für Wanderungen und Vogelbeobachtung geeignet ist.
Bei niedrigem Wasserstand wird die Lignago-Zollstation sichtbar, ein ehemaliger Grenzposten aus der Zeit der Austro-Ungarischen Herrschaft, der unter Wasser versunken war. In der benachbarten Valle di Vesta können Besucher ein sehr seltenes Insekt namens Boldoria vestae entdecken, das nur in dieser Region vorkommt.
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