Santa Maria di Bonu Ighinu, Katholischer Schrein in Mara, Italien
Die Nostra Signora di Bonu Ighinu ist ein barockes Heiligtum auf einem Hügel in der vulkanischen Region Meilogu mit Rokoko-Elementen wie überlagerten Säulen und reich verzierten Gesimsen. Um das Gotteshaus stehen traditionelle Steinhäuser namens Cumbessias, die Wallfahrern während religiöser Veranstaltungen Unterkunft bieten.
Das Heiligtum entstand aus einer mittelalterlichen Pfarrkirche eines längst verlassenen Dorfes, erhielt aber 1797 sein heutiges Aussehen durch umfangreiche Umgestaltungen. Diese Veränderungen prägten die barocke Form, die heute sichtbar ist.
Der dritte Sonntag im September ist der Höhepunkt eines Volksfestes, bei dem Einheimische und Besucher in einer Novene die Muttergottes ehren. Die Prozessionen und Gebete prägen das religiöse Leben der Gemeinde seit Generationen.
Der Schrein sitzt auf einem Hügel mit einfachen Zugangswegen zum Gebäude selbst, wobei die nächstgelegene Unterkunft in den traditionellen Steinhäusern oder in Mara verfügbar ist. Besucher sollten beachten, dass religiöse Zeremonien den Zugang zu bestimmten Zeiten beeinflussen können.
Einer lokalen Legende nach wurde eine Statue der Muttergottes im Inneren immer schwerer, sobald Dorfbewohner versuchten, sie zu entfernen. Diese Geschichte wird bis heute von Gläubigen weitergegeben und unterstreicht die spirituelle Bindung zur Reliquie.
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