Monte Cadria, Alpengipfel in Trentino-Südtirol, Italien.
Monte Cadria ist ein Alpengipfel mit einer Höhe von 2.254 Metern in den Brescia- und Garda-Voralpen. Der Berg zeichnet sich durch seine Lage an der Grenze zwischen Trentino und der Lombardei aus und bietet von seinem Gipfel breite Ausblicke auf die umliegenden Alpenregionen.
Der Berg diente seit jeher als markanter Orientierungspunkt für Wanderer und Händler, die die östlichen Alpen durchquerten. Seine exponierte Lage machte ihn zu einem wichtigen Bezugspunkt für lokale Gemeinschaften bei der Navigation durch schwieriges Gelände.
Die Almwirtschaft prägt das Gesicht des Berges, mit Hirten, die ihre Herden saisonal auf den Wiesen grasen lassen. Diese landwirtschaftliche Nutzung hat die Landschaft über Generationen hinweg geprägt und ist bis heute im täglichen Rhythmus der Region verankert.
Der Aufstieg folgt gut markierten Pfaden mit mittlerem bis steilem Schwierigkeitsgrad, wobei die Bergstation Malga Visi-Ernia einen guten Rastplatz bietet. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind notwendig, da viele Streckenabschnitte exponiert sind und das Wetter schnell umschlagen kann.
Der Berg ragt mit einer Schartentiefe von etwa 1.400 Metern deutlich aus der umliegenden Landschaft heraus und zählt damit zu den prominentesten Gipfeln der Alpen. Diese Höhenunterschiede machen die Besteigung von unten aus besonders eindrucksvoll, da der Berg von allen Seiten deutlich sichtbar ist.
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