Große Synagoge von Florenz, Maurische Synagoge in Florenz, Italien
Die Große Synagoge von Florenz ist ein Gebetshaus im maurischen Wiederbelts-Stil mit einer weißen Travertinfassade und rosa Kalksteinakzenten. Das Dach wird von einer großen Kupferkuppel gekrönt, flankiert von zwei symmetrischen Seitentürmen.
Der Bau begann 1870, nachdem David Levi sein Anwesen für das Projekt spendete und eine Zeit der jüdischen Emanzipation in der Toskana markierte. Die Fertigstellung fiel in eine Periode, in der jüdische Gemeinden in Italien mehr Sichtbarkeit und Rechte erhielten.
Die Gebetshalle ist mit geometrischen Mustern und Arabesken in Gold geschmückt, die der Maler Giovanni Panti mit maurischen Designelementen schuf. Die Verzierungen folgen strengen symmetrischen Mustern und bedecken große Teile der Innenwände.
Der Zugang erfolgt durch ein zentrales Torhaus, das zum Innenhof führt, wo Besucher die Struktur in ihrer Gesamtheit überblicken können. Es ist empfehlenswert, morgens oder früh am Nachmittag zu kommen, wenn das Licht die Details der Fassade und der Kuppel besser zeigt.
Während des Zweiten Weltkriegs versuchten deutsche Truppen 1944, das Gebäude mit Sprengstoff zu zerstören, aber italienische Widerstandskämpfer gelang es, die meisten Vorrichtungen zu entschärfen. Diese Episode zeigt, wie die lokale Bevölkerung die Synagoge zu bewahren suchte.
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