Santa Maria della Pietà, Barockkirche im Stadtteil Castello, Venedig, Italien
Santa Maria della Pietà ist eine barocke Kirche im Castello-Viertel, die 1745 mit einem ovalen Innenraum vollendet wurde. Das Gewölbe zeigt Deckenmalereien von Gianbattista Tiepolo mit theologischen Tugenden.
Der Bau der heutigen Struktur begann 1745 unter dem Architekten Giorgio Massari und ersetzte eine ältere Kirche neben dem Waisenhaus. Die barocke Gestaltung spiegelt den wohlhabenden Status der Institution im 18. Jahrhundert wider.
Der Name bezieht sich auf das angrenzende Waisenhaus, wo Kinder ohne Familie lebten und in der Kirche sangen. Diese Institution prägte das musikalische Leben Venedigs für Generationen.
Die Kirche ist leicht zu erreichen, wenn man durch die Gassen des Castello-Viertels navigiert, und eine gute Orientierung ist hilfreich, da die schmalen Straßen verwirrend wirken können. Der Zugang ist ebenso, wie in vielen älteren venezianischen Kirchen, mit einigen Stufen verbunden, also planen Sie entsprechend.
Ein Warnspruch an der Außenmauer droht der Exkommunikation jenen Eltern, die Kinder aussetzen könnten. Diese Inschrift verrät viel über die sozialen Spannungen und Widersprüche der damaligen Zeit.
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