Vermählung Mariä, Renaissance-Gemälde in der Pinacoteca di Brera, Mailand, Italien.
Das Werk ist ein Gemälde in der Pinacoteca di Brera in Mailand, Italien, das mit Ölfarbe auf Holztafel ausgeführt wurde. Die Komposition zeigt Figuren, die in einem weiten Halbkreis angeordnet sind, während im Hintergrund ein achteckiges Gebäude mit Säulen und einem Rundbau zu sehen ist.
Raffael schuf das Bild 1504 für die Kirche San Francesco in Città di Castello, bevor es später nach Mailand gebracht wurde. Das Werk entstand in einer Zeit, in der der Maler begann, eigenständige Kompositionen zu entwickeln und sich von seinen Lehrern zu lösen.
Das Bild zeigt Maria und Josef, die sich unter freiem Himmel die Hand reichen, während ein Priester den Moment segnet. Hinter ihnen stehen Gruppen von Frauen und Männern, die als Zeugen der Zeremonie dienen und die religiöse Bedeutung des Ereignisses für die Gemeinschaft verdeutlichen.
Das Bild hängt in einem der Hauptsäle der Pinakothek und ist gut von mehreren Seiten einsehbar. Besucher können nah herantreten, um die Details in den Gesichtern und der Kleidung der Figuren zu betrachten.
Einer der jungen Männer im Vordergrund zerbricht einen Stab über seinem Knie, ein Detail aus der Legende, das den Moment zeigt, in dem die abgelehnten Freier ihre Niederlage erkennen. Die Geste wird oft übersehen, obwohl sie eine wichtige Rolle in der Erzählung spielt.
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