Cap de Caça, Kalksteinvorgebirge in Alghero, Italien
Cap de Caça ist ein Kalksteinvorgebirge an der Küste von Alghero mit steilen Klippen, die bis zu 180 Meter über den Meeresspiegel aufragen und direkt in die Mittelmeergewässer hineinragen. Die Landmasse enthält mehrere Höhlen, darunter Neptuns Grotte und andere Höhlenformationen, die sich entlang des Felsmassivs erstrecken.
Das Vorgebirge wurde zunächst von lokalen Fischern erforscht, die im 18. Jahrhundert Neptuns Grotte entdeckten und das Gebiet auf die geografische Karte brachten. Die archäologischen Befunde deuten darauf hin, dass Menschen diesen Ort seit der Antike, möglicherweise seit mehreren Jahrtausenden, frequentierten.
Der Name kommt aus dem Sardischen und bedeutet "Jagdkap", ein Echo der alten Jagdtraditionen dieser Küste. Heute sehen Besucher Überreste von Nuraghenkomplexen und römischen Strukturen in der geschützten Meereszone.
Man erreicht Neptuns Grotte über eine Treppe mit 656 Stufen namens Escala del Cabirol oder mit Bootsfahrten vom Hafen von Alghero. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei ruhigem Wetter, wenn die Zugänglichkeit am höchsten ist.
Das Gebiet beherbergt die Nereo-Höhle, eine der größten Meereshöhlen Europas, die sich durch mehrere untermeerische Tunnel erstreckt. Diese unterirdische Meereslandschaft bleibt für die meisten Besucher verborgen, da der Zugang zu fortgeschrittenen Tauchern vorbehalten ist.
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