Pianosa, Geschützte Insel im Toskanischen Archipel, Italien
Pianosa ist eine kleine flache Insel in der Adria vor der Küste Apuliens. Das Eiland wird von zahlreichen unterirdischen Gängen durchzogen, die aus der Antike stammen und sich unter der Oberfläche erstrecken.
Die Insel diente in der Antike als Verbannungsort für Mitglieder der kaiserlichen Familie. Später wurde sie als Gefängnis genutzt, was ihre Geschichte über zwei Jahrtausende prägte.
Die unterirdischen Grabstätten stammen aus frühchristlicher Zeit und zeigen, wie die Insel als Bestattungsort genutzt wurde. Die Katakomben erzählen von den Glaubensvorstellungen und Bestattungspraktiken jener Epoche.
Besucher können die Insel nur mit vorheriger Genehmigung und in Begleitung autorisierter Führer erreichen. Touren starten von bestimmten Häfen und erfordern entsprechende Planung im Voraus.
Bis 2011 war die Insel ein Hochsicherheitsgefängnis, das Menschen von der Außenwelt isolierte. Dieser lange Isolationszeitraum führte dazu, dass die umgebenden Meeresgewässer außergewöhnliche Tierwelt entwickelten.
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