Monte Baldo, Berggipfel in Trentino, Italien.
Monte Baldo ist ein 2218 Meter hoher Bergipfel, der sich über 37 Kilometer zwischen dem Fluss Etsch und den Ufern des Gardasees erstreckt. Die Formation entsteht durch eine lange, schmale Gebirgskette, die mehrere unterschiedliche Zonen mit verschiedenen Höhenlagen und Landschaften aufweist.
Der Berg spielte im Ersten Weltkrieg von 1915 bis 1918 eine strategische Rolle und war mit Befestigungen und Tunneln als Verteidigungsposition ausgebaut. Diese Strukturen dienten dazu, die Grenzregion zwischen zwei Kriegsparteien zu kontrollieren.
Der Berg ist seit dem 15. Jahrhundert als Herberge für seltene Pflanzen bekannt und wird oft als "Garten Italiens" bezeichnet, da Besucher hier eine außergewöhnliche Vielfalt an Flora sehen können.
Der Berg verfügt über mehrere Zugangsrouten, darunter eine Seilbahn und Parkplätze in den Talgebieten. Die gekennzeichneten Wege eignen sich für verschiedene Erfahrungsstufen, vom einfachen Spaziergang bis zur anspruchsvollen Bergwanderung.
Der Berg blieb während der Eiszeit über dem Eismeer erhaben und beherbergt daher eine Konzentration von seltenen Pflanzenarten, die nirgendwo sonst auf der Erde zu finden sind. Diese Insellage ermöglichte es diesen Arten, während der Vergletscherung zu überleben und sich in dieser speziellen Umgebung weiterzuentwickeln.
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